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Lexikon

Maligne Hyperthermie (MH Hund)

Bei Maligner Hyperthermie (MH) zeigen betroffene Tiere Symptome wie hohes Fieber, Muskelkrämpfe/-steifheit oder Atembeschwerden. Einige betroffene Tiere scheinen gesund zu sein, weisen jedoch die genannten Symptome unter Stress auf.

Die Krankheit wird autosomal-dominant vererbt. Sie tritt auf, wenn eine oder beide Kopien des Gens (n/MH oder MH/MH) von der Mutation betroffen sind.

Synonym: Canine Stress Syndrome (CSS)

 

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Maligne Hyperthermie (MH Pferd)

Maligne Hyperthermie (MH) verursacht Narkose- oder Stress-induzierten Muskelabbau mit Fieber und Atembeschwerden. MH führt in etwa 34% der Fälle zum Tod des Pferdes.

Die Krankheit kommt bei vielen Rassen vor und wird autosomal-dominant vererbt.

 

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Merle (Fellfarbe M-Lokus Hund)

Bei der Merle Färbung zeigt der Hund eine Musterung aus dunkleren und helleren Partien, die zufällig scheint. Die Augen können heller oder blau gefärbt sein.

Die Farbe wird durch das M-Allel des M-Lokus bewirkt. Homozygote Tiere (M/M) haben schwere gesundheitliche Probleme wie Taubheit, Blindheit und Organprobleme.

 

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Mucopolysaccharidose Typ IIIA (MPS 3A Hund)

Die Mucopolysaccharidose Typ IIIA (MPS 3A) ist eine lysosomale Speicherkrankheit des Hundes, bei der Stoffwechselprodukte nicht abgebaut werden können und zu schweren Problemen im zellulären Stoffwechsel führen. Die ersten Symptome erkennt man meist direkt nach der Geburt, wie Zwergwuchs, Skelettanomalien, Verlust der Muskelkontrolle und Koordination sowie verschiedene Herzprobleme.

Die Krankheit kommt bei der Rasse Teckel vor. Sie wird autosomal-rezessiv vererbt.

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Mucopolysaccharidose Typ VII (MPS 7 Hund)

Die Mucopolysaccharidose Typ VII (MPS VII) ist eine lysosomale Speicherkrankheit des Hundes, bei der Stoffwechselprodukte nicht abgebaut werden können und zu schweren Problemen im zellulären Stoffwechsel führen. Die ersten Symptome erkennt man meist direkt nach der Geburt, wie Zwergwuchs, Skelettanomalien, Hornhauttrübung und verschiedene Herzprobleme.

Die Krankheit kommt bei der Rasse Deutscher Schäferhund vor. Sie wird autosomal-rezessiv vererbt.

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Multi Drug Resistance (MDR1 Hund)

Bei der Multi Drug Resistance (Multiple Medikament Resistenz - MDR1)  kommt es zu einem vermehrten Übertritt bestimmter Arzneistoffe in das zentrale Nervensystem. Bei der Anwendung von Arzneistoffen wie Ivermectin, Doramectin, Moxidectin oder Loperamid können schwere Vergiftungen die Folge sein.

Die am stärksten betroffenen Rassen sind Langhaar- und Kurzhaar-Collies sowie Schäferhunde. Die Krankheit wird autosomal-rezessiv vererbt.

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Mushroom (Aufhellungsfaktor Pferd)

Mushroom ist eine nur beim Shetland Pony vorkommende Fellfarbe, wobei Phäomelanin (Fuchsfarbe) zu einem hellen Sepia-Farbton aufgehellt wird. Auch bei Ponys mit der Grundfarbe Braun kann Mushroom sich leicht auf die Fellfarbe auswirken.

Die Farbe wird autosomal-rezessiv vererbt. Tiere mit einer Kopie der Mutation (N/mu) zeigen keine Aufhellung. Nur Tiere mit zwei Kopien der Mutation (mu/mu) haben die Mushroom Aufhellung.

 

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Myotubuläre Myopathie 1 (MTM1 Hund)

Myotubuläre Myopathie 1 (MTM1) ist eine degenerative Muskelerkrankung und zeigt sich erstmals im Alter von 10 Wochen. Vorherrschende Symptome sind fortschreitender Muskelschwund, erschwertes Aufstehen und Laufen, Atembeschwerden, Schluckbeschwerden und ein heiseres Bellen. Die Symptome verschlechtern sich sehr schnell und betroffene Welpen werden meistens eingeschläfert.

Die Krankheit kommt bei Labrador Retrievern vor und wird X-chromosomal-rezessiv vererbt.

Synonym: X-chromosomale Myotubuläre Myopathie 1 (XLMTM)

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