Rassenanalyse für Hunde
Mit der Rassenanalyse für Hunde von Generatio können Sie herausfinden, welche Rassen und Rassengruppen das Erbgut Ihres Hundes geprägt haben – und welcher bestimmten Rasse Ihr Hund am ähnlichsten ist. Sie erhalten wertvolle Erkenntnisse, um das Aussehen und Verhalten Ihres Hundes besser zu verstehen.
Besonderheiten der Zucht von Hunderassen
Bei der Hundezucht steht – anders als bei der Pferdezucht – seit dem 19. Jahrhundert die Reinzucht in geschlossenen Zuchtbüchern im Vordergrund. Einkreuzungen anderer Rassen sind weitgehend ausgeschlossen. So entstanden genetisch klar abgrenzbare Populationen. Eine genomweite Studie (Parker et al., 2017) zeigte: 146 von 161 untersuchten Rassen (91 %) bilden jeweils einen eigenen genetischen Cluster. Diese „distinkten Rassen“ haben eine charakteristische genetische Zusammensetzung. Deshalb lassen sie sich bei einer Rassenanalyse besonders zuverlässig erkennen.
Dennoch sind Hunderassen nicht unabhängig voneinander entstanden. Viele gehen auf gemeinsame Ausgangspopulationen oder gezielte Kreuzungen bestehender Rassen zurück. Auf Genomebene lassen sie sich daher zu Rassengruppen zusammenfassen, etwa Retriever, Hütehunde, Windhunde, Terrier oder mastiffartige Hunde. Entscheidend ist dabei die nachweisbare gemeinsame Abstammung, nicht Aussehen, Verwendung oder rechtliche Einordnung. Begriffe wie „Kampfhunde“ bilden deshalb keine genetische Rassengruppe.
Von Mischlingen, in denen sich Anteile distinkter Rassen oder Rassengruppen nachweisen lassen, sind die sogenannten Village Dogs zu unterscheiden. Sie stammen aus regionalen, frei reproduzierenden Hundepopulationen, die schon vor oder unabhängig von der modernen Rassehundezucht bestanden. Ihre genetische Zusammensetzung ist oft geografisch geprägt, zum Beispiel in Afrika, Indien sowie Südwest- oder Ostasien.
Um diesen Besonderheiten gerecht zu werden, berücksichtigt die Rassenanalyse distinkte Einzelrassen, Rassengruppen und regionale Village-Dog-Populationen.