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Betroffene Rassen

PSSM2-Varianten wurden bei fast allen untersuchten Rassen gefunden, obwohl einige Varianten in bestimmten Rassen nicht vorkommen und einige Varianten bei einigen Rassen häufiger vorkommen als bei anderen.

 

Im Gegensatz dazu wurde PSSM1 in einer kleineren Auswahl von Pferden gefunden. PSSM1 tritt häufig bei Pferderassen wie schweren und leichten Kaltblütern und Cobs auf. Bei Warmblütern ist es seltener, aber auch diese Rassen können von PSSM1 betroffen sein.

Wird ein Pferd positiv auf PSSM1 getestet und es spricht jedoch nicht auf PSSM1-Therapien (zuckerarme Ernährung, regelmäßige Bewegung) an, wird empfohlen, auch auf PSSM2 zu testen.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, alle Pferde auf PSSM2 und zusätzlich einige auf PSSM1 testen zu lassen.

 

PSSM1 tritt häufig bei folgenden Rassen auf:

  • Westernpferde - Quarter Horses, Paint, Appaloosa etc.
  • Schwere Zugpferde - Belgier, Percheron, Comtois, usw.
  • Leichtes Zugpferd - Haflinger, Edelbluthaflinger, Noriker, Süddeutsches Kaltblut, Schwarzwälder Kaltblut, usw.
  • Cobs - Tinker, Gypsy Cob, Irish Cob, Gypsy Vanner, usw.

 

PSSM1 tritt weniger häufig bei folgenden Rassen auf:

  • Warmblüter, Huzule, Rocky Mountain Horse, Morgan, Friesen, Connemara Pony, Araber-Berber

 

Keine dokumentierten reinrassigen Fälle von PSSM1:

  • Vollblut, Araber, Standardbred, Iberer (Andalusier/PRE, Lusitano), Isländer, Welsh

 

PSSM2 wurde in allen genannten Rassen dokumentiert.