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Lexikon

Brown (Fellfarbe B-Lokus Hund)

Der dunkle Farbstoff Eumelanin wird zu Braun aufgehellt. Der Hund hat eine schokoladen- oder leberbraune Fellfarbe. Auch die Haut wird heller, erkennbar an der Nase, Lefzen und Augenrändern. Drei rezessive Gene (b-c, b-d, b-s) auf dem B-Lokus führen zu der Aufhellung von Eumelanin.

 

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Canine Multifokale Retinopathie (CMR1 Hund)

Canine Multifokale Retinopathie (CMR1) ist eine Erkrankung der Netzhaut bei der es zu Läsionen und Defekten an unterschiedlichen Stellen der Netzhaut kommt kommt. Betroffene Tiere zeigen sehr leichte Störungen des Sehvermögens, selten fallen diese schwer aus.

Die Krankheit kommt bei Mastiff verwandten Rassen vor, wie Boradeaux Dogge, Englische Bulldogge, American Buldogg, Bullmastiv und Cane Corso Italiano. Sie wird autosomal-rezessiv vererbt.

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Canine Multifokale Retinopathie (CMR3 Hund)

Canine Multifokale Retinopathie (CMR3) ist eine Erkrankung der Netzhaut bei der es zu Läsionen und Defekten an unterschiedlichen Stellen der Netzhaut kommt. Betroffene Tiere zeigen sehr leichte Störungen des Sehvermögens, selten fallen diese schwer aus.

Die Krankheit kommt beim Finnischen Lapphund und Lappländischen Rentierhund vor. Sie wird autosomal-rezessiv vererbt.

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Canine Scott Syndrome (CSS Hund)

Canine Scott Syndrome (CSS - TMEM16F Blutung) bezeichnet eine Blutgerrinungsstörung verursacht durch einen Thrombozyten-Prokoagulanz-Mangel. Dabei weisen die Blutplättchen (Thrombozyten), welche eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung haben, eine spezifische Beeinträchtigung auf z.b. der stimulierten Prothrombinase-Aktivität. Betroffene Hunde zeigen eine leicht erhöhte Blutungsneigung.

Die Krankheit kommt beim Deutschen Schäferhund vor. Sie wird autosomal-rezessiv vererbt.

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Centronukleäre Myopathie (CNM Hund)

Die Erbliche Zentronukleäre Myopathie (EZM, eng.: Centronuclear Myopathy - CNM) ist eine erbliche Muskelerkrankung. Betroffene Tiere zeigen Muskelschwund, einen ungleichmäßigen Gang und einen fehlenden Kniescheibenreflex.

Die Krankheit kommt bei Labrador Retrievern vor und wird autosomal rezessiv vererbt.

Synonym: Labrador Retriever Myopathie (LRM), Hereditäry myopathy of labrador retrievers (HMLR)

 

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Cerebelläre Abiotrophie (CA Pferd)

Cerebelläre Abiotrophie (CA) beschreibt eine Ataxie beim Pferd durch das Absterben von bewegungssteuernden Nervenzellen. Betroffene Tiere zeigen Gleichgewichts-, Koordinations-, und Bewegungsstörungen, welche eine hohe Verletzungsgefahr für Tier und Reiter darstellen. Die Tiere leiden je nach Schweregrad sehr unter dieser Krankheit, weshalb häufig über eine Euthanasie nachgedacht wird.

Die Krankheit kommt bei Arabern und verwandten Rassen vor und wird autosomal-rezessiv vererbt.

 

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Cerebelläre Hypoplasie | Dandy-Walker-like Malformation (DWLM Hund)

Bei der Cerebellären Hypoplasie (auch Dandy-Walker-like Malformation“ DWLM) handelt es sich um eine genetisch bedingte Fehlbildung des Kleinhirns. Dadurch kommt es zu Störungen und Ausfällen von Körperfunktionen, die von dem Kleinhirn gesteuert werden, vor allem Bewegungen. Symptome sind Ataxie, epileptische Anfälle und Tremor (Zittern).

Die Krankheit kommt beim Eurasier vor. Sie wird autosomal-rezessiv vererbt.

Synonym: Kleinhirnhypoplasie

 

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Champagne (Aufhellungsfaktor Pferd)

Die Champagne Mutation hellt Fell, Mähne und Schweif des Pferdes auf. Es werden weniger Farbpigmente produziert und die Grundfarbe erscheint verblasst. Je nach Grundfarbe des Pferdes treten verschiedene Champagne-Töne auf: Classic Champagne (Rappe), Gold Champagne (Fuchs), Amber Champagne (Brauner).

Eine Kopie des Gens reicht aus (Ch/n oder Ch/Ch), um die Verdünnung der Fellfarbe auszulösen. Sie kann leicht mit anderen Aufhellungsfaktoren wie der Creme-Aufhellung verwechselt werden und in Kombination mit diesen auftreten.

 

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Collie eye anomaly (CEA Hund)

Collie eye anomaly (Augenanomalie bei Collies - CEA) ist eine Entwicklungsstörung des Auges, die durch eine Aderhauthypoplasie (Unterentwicklung) gekennzeichnet ist und in schweren Fällen zur Erblindung führen kann.

Die Krankheit kommt bei Collie, Border Collie, Australian Shepherd und Shetland Sheepdog vor. Sie wird autosomal-rezessiv vererbt.

 

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Cream (Aufhellungsfaktor Pferd)

Die Cream Mutation hellt Fell, Mähne und Schweif des Pferdes auf, dadurch dass das Einlagern von Pigmenten in die Hautzellen vermindert wird.

Die Cream Mutation vererbt sich unvollständig autosomal-dominant, was bedeutet, dass Tiere mit nur einer Kopie (Cr/n) einen weniger ausgeprägte Aufhellung aufweisen, als Tiere mit zwei mutierten Allelen (Cr/Cr). Wenn eine Kopie der Mutation vorliegt, wird weniger helles Pigment eingelagert. Wenn zwei Kopien vorhanden sind, wird von hellen und dunklen Pigmenten weniger eingelagert. Pferde mit zwei Kopien erscheinen fast volkommen weiß.

 

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