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Lexikon

Multi Drug Resistance (MDR1 Hund)

Bei der Multi Drug Resistence (Multiple Medikament Resistenz - MDR1)  kommt es zu einem vermehrten Übertritt bestimmter Arzneistoffe in das zentrale Nervensystem. Bei der Anwendung von Arzneistoffen wie Ivermectin, Doramectin, Moxidectin oder Loperamid können schwere Vergiftungen die Folge sein.

Die am stärksten betroffenen Rassen sind Langhaar- und Kurzhaar-Collies sowie Schäferhunde. Die Krankheit wird autosomal-rezessiv vererbt.

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Mushroom (Aufhellungsfaktor Pferd)

Mushroom ist eine nur beim Shetland Pony vorkommende Fellfarbe, wobei Phäomelanin (Fuchsfarbe) zu einem hellen Sepia-Farbton aufgehellt wird. Auch bei Ponys mit der Grundfarbe Braun kann Mushroom sich leicht auf die Fellfarbe auswirken.

Die Farbe wird autosomal-rezessiv vererbt. Tiere mit einer Kopie der Mutation (N/mu) zeigen keine Aufhellung. Nur Tiere mit zwei Kopien der Mutation (mu/mu) haben die Mushroom Aufhellung.

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Myotubuläre Myopathie 1 (MTM1 Hund)

Myotubuläre Myopathie 1 (MTM1) ist eine degenerative Muskelerkrankung und zeigt sich erstmals im Alter von 10 Wochen. Vorherrschende Symptome sind fortschreitender Muskelschwund, erschwertes Aufstehen und Laufen, Atembeschwerden, Schluckbeschwerden und ein heiseres Bellen. Die Symprome verschlechtern sich sehr schnell und betroffene Welpen werden meistens eingeschläfert.

Die Krankheit kommt bei Labrador Retrievern vor und wird X-chromosomal-rezessiv vererbt.

Synonym: X-chromosomale Myotubuläre Myopathie 1 (XLMTM)

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Naked Foal Syndrome (NFS Pferd)

Lethale Haarlosigkeit in Achal-Tekkinern.

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Narkolepsie (canarc1 Doberman)

Bei der Narkolepsie (canarc-1) erleiden Hunde kataplektische Episoden, eine plötzlich eintretende vorübergehende schlaffe Lähmung einzelner Muskelgruppen oder der gesamten Skelettmuskulatur. Auslöser sind erregende Ereignisse oder Erschrecken. Auch zeigen betroffene Hunde besondere Müdigkeit währen des Tages.

Diese genetische Variante der Krankheit kommt beim Doberman vor. Sie wird autosomal-rezessiv vererbt.

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Narkolepsie (canarc1 Labrador)

Bei der Narkolepsie (canarc-1) erleiden Hunde kataplektische Episoden, eine plötzlich eintretende vorübergehende schlaffe Lähmung einzelner Muskelgruppen oder der gesamten Skelettmuskulatur. Auslöser sind erregende Ereignisse oder Erschrecken. Auch zeigen betroffene Hunde besondere Müdigkeit währen des Tages.

Diese genetische Variante der Krankheit kommt beim Labrador vor. Sie wird autosomal-rezessiv vererbt.

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Narkolepsie (canarc1 Teckel)

Bei der Narkolepsie (canarc-1) erleiden Hunde kataplektische Episoden, eine plötzlich eintretende vorübergehende schlaffe Lähmung einzelner Muskelgruppen oder der gesamten Skelettmuskulatur. Auslöser sind erregende Ereignisse oder Erschrecken. Auch zeigen betroffene Hunde besondere Müdigkeit währen des Tages.

Diese genetische Variante der Krankheit kommt beim Teckel/Dackel vor. Sie wird autosomal-rezessiv vererbt.

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Nemaline Myopathie (NM Hund)

Bei der Nemaline Myopathie (NM) handelt es sich um eine Störung im Muskelaufbau. Betroffene Welpen zeigen die ersten Symptome im Alter von 8 Wochen, darunter Muskelschwund, Schwäche, Muskelzuckungen und Bewegungsschwierigkeiten. Aufgrund der verschlechterten Lebensqualität werden betroffene Hunde meist vor dem Erreichen des ersten Lebensjahres eingeschläfert.

Die Krankheit kommt beim American Bulldog vor. Sie wird autosomal-rezessiv vererbt.

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Neonatale Cerebelläre Kortikale Degeneration (NCCD Hund)

Neonatale Cerebelläre Kortikale Degeneration (englisch: neonatal cerebellar cortical degeneration - NCCD) ist eine degenerative Nervenkrankheit bei der es zu einem frühen, progressiven Verlust von Nervenzellen kommt. Betroffene Hunde zeigen Gleichgewichtsstörungen und unkoordinierte Bewegungen und müssen meistens im Welpenalter eingeschläfert werden.

Die Krankheit kommt beim Beagle vor. Sie wird autosomal-rezessiv vererbt.

Synonym: Cerebelläre Abiotrophie, spinocerebelläre Ataxie

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Neuronale Ceroid Lipofuszinose 1 (NCL1 Teckel)

Neuronale Ceroid Lipofuszinose 1 (NCL1) ist eine stoffwechsle bedingte neurodegenerative Erkrankung, die durch eine Veränderung eines einzelnen Basenpaares im Exon 8 des TPP1 Gens verursacht wird. Bei dieser wird der Abfallstoff des Zellstoffwechsels Ceroid-Lipofuszin in den Zellen gespeichert und nicht weiter abgebaut. Dieses lagert sich in den Nervenzellen von Retina und Gehirn an. Betroffene Tiere zeigen daher Symptome wie Sehstörungen, Gleichgewichtsstörungen und später komplett orientierungsloses Verhalten und körperliche Degeneration.

Die Krankheit kommt beim Teckel vor. Sie wird autosomal-rezessiv vererbt.

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