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PSSM2 - erblich bedingte Muskelerkrankungen bei Pferden fast aller Rassen

PSSM2: Was ist das?

 

PSSM2 (Equine Myopathie) ist eine multifaktorielle Muskelerkrankung bei Pferden, bei der das Auftreten der Symptome von einer erblichen Veranlagung und verschiedenen  Umweltfaktoren (Alter, Haltung, Fütterung) beeinflusst wird. Zu den typischen Symptomen gehören Bewegungsunlust, Steifheit, periodisch auftretende Lahmheit bis hin zu einer möglichen Belastungs- und Trainingsintoleranz in der täglichen Praxis. Nahezu jede Pferderasse kann betroffen sein.


Ihr Pferd ...

  • leidet an Bewegungsunlust?
  • ist oft stark verspannt?
  • leidet unter wechselnden Lahmheiten?

Typisches Fallbeispiel: PSSM2

Unter besten Voraussetzungen aufgezogen entwickelt sich die große Nachwuchshoffnung zu einem vielversprechenden Sportpartner. Doch mit knapp 7 Jahren verändert sich das Bild. Das bisher arbeitswillige und motivierte Pferd wirkt häufig kraft- und lustlos. Auch sein Verhalten ändert sich: beim Satteln und beim Hufschmied wird das Pferd zunehmend unkooperativer. Tierärzte und Ausbilder werden zu Rate gezogen. Muss das Futter oder das Training angepasst werden? Fehlt es an Konsequenz? Keine Methode zeigt dauerhaften Erfolg. Mit der Zeit treten wiederkehrende Lahmheiten auf. Das Pferd wirkt zunehmend verspannt und das Training muss immer wieder pausiert werden. Keine Therapie vermag den Zustand des Pferdes nachhaltig zu verbessern.

 

Der geschilderte Verlauf ist typisch für PSSM2, einer erblich bedingten Muskelerkrankung, die bei nahezu allen Rassen vorkommt. Doch was bedeutet PSSM2 eigentlich? Welche Symptome zeigen betroffene Pferde und wie können diese unterstützt werden?

 

Die Forschung zu dieser komplexen Muskelerkrankung ist spannende Geschichte, welche noch nicht beendet ist.