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Basic Genetics

Was sind Erbkrankheiten?

Erbkrankheiten werden durch genetische Veränderungen (Mutationen) des Erbguts verursacht. Eltern können sie an die Nachkommen weitergeben.

Oft verbergen sich die Anlagen für eine Erbkrankheit unentdeckt im Erbgut eines gesunden Tieres. Diese Tiere nennt man „Träger“.Nachkommen aus der Verpaarung zweier Träger, können erkranken, obwohl beide Elternteile äußerlich völlig gesund sind.

Ob ein Tier Träger einer Erbkrankheit ist, sieht man ihm nicht an – Gewissheit gibt nur eine genetische Analyse.

Die Vererbungsmuster

Die folgenden Vererbungsmuster sind mit jeweils einem Beispiel von Pferde- oder Hundekrankheiten erklärt, gelten aber generell für alle Tiere. Äußere Merkmale, wie z.B. Fellfarbe, werden ebenfalls nach diesen Mustern vererbt, sind jedoch häufig von mehreren Genen und/oder weiteren Faktoren (z.B. Fütterung, Haltung, usw) abhängig.

 

Zuchtempfehlungen:

Empfohlene Anpaarung

Zu vermeidende Anpaarung

Klicken Sie auf den jeweiligen Vererbungsmodus für detaillierte Informationen.

[Platzhalter Akkordeon]

Versucht man das Auftreten von Erbkrankheiten zu vermeiden, indem Trägertiere von der Zucht ausgeschlossen werden, wird lediglich die Zuchtpopulation weiter reduziert. Dies hat zur Folge, dass die kleine Zuchtbasis die Neubildung von Mutationen und somit wieder Erbkrankheiten provoziert.

Deshalb ist es wichtig, Trägertiere nicht aus der Zucht auszuschließen, sondern sie gezielt mit genotypisch gesunden Tieren zu verpaaren. Aus diesen Verpaarungen gehen keine kranken Nachkommen hervor und die Zuchtpopulation bleibt stabil. Nur so kann die Genvariabilität in den Rassen erhalten bleiben.

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