Züchter

Bei der Auswahl der Tiere zu einer Anpaarung werden viele Faktoren berücksichtigt - je nach Zielsetzung und Rasse können DNA-Informationen dabei eine Entscheidungshilfe bieten. Sind die Arbeiten vollzogen, folgt die richtige Kommunikation der erstellten Werte.

1. Management von Trägertieren

Mit Hilfe der DNA-Diganostik können Trägertiere sicher erkannt und weiter in der Zuchtplanung berücksichtigt werden, denn eine veränderte Anlage löst in der Regel (rezessiver Erbgang) keine Erbkrankheit aus, so dass Trägertiere unbedenklich in der Zucht eingesetzt werden können, wenn sie mit einem 'freien' Tier (Wildtyp) gepaart werden.

2. Gezielte Geno- und Phänotypen der Nachkommen

Beispielsweise bei der Zucht auf bestimmte Farbschläge ist die Kenntnis der Anlagen-Ausstattung der Elterntiere Voraussetzung, um den gewünschten Farbschlag bei den Nachkommen zu erreichen, oder sinnvolle Kombinationen zusammenstellen zu können.

3. Nachweis der Identität und Abstammung

Der Abstammungsnachweis ist DAS wertbestimmende Attribut eines jeden Tieres aus Qualitätszucht. Bei fortlaufender Anwendung und Teilnahme an einem DNA-Programm, muss jedes Tier nur einmal typisiert werden und die Werte stehen allen zur Verfügung.

4. Befundkommunikation im Internet

Generatio signiert alle digitalen Befunddokumente durch eine elektronische Unterschrift. Dieses Verfahren ist der Stand der Technik und wird gegenwärtig nur von Generatio zur Verfügung gestellt.

5. Übertragen einer Tierakte an den Tierkäufer

mit dem Übertrag kann der Züchter dem Käufer einfach und sicher die von ihm zu einem Tier erstellten Werte übergeben.